grubengold zu Gast beim WDR

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Kurz vor der letzten Vorstellung der aktuellen grubengold-Produktion „Don Quijote“ waren grubengold-Regisseurin Michaela Kuczinna und Übersetzer/Spieler Yousef Hasan zu Gast bei „Kultur am Sonntag“ im WDR3.

Wieso sich ein grubengold-Theaterabend unbedingt lohnt und über die Reifung grubengolds von einem sozialen Projekt zu einem internationalen Ensemble sprachen grubengold-Regisseurin Michaela Kuczinna und Übersetzer/Spieler Yousef Hasan bei „Kultur am Sonntag“ im WDR3. Eins sei noch gesagt: Heute ist die letzte Chance, das aktuelle grubengold-Stück „Don Quijote“ zu sehen!

http://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-kultur-am-sonntag/audio-interkulturelles-theaterprojekt-am-prinzregenttheater-100.html

 

Die Sicht der Spieler: so ist es für grubengold auf der Bühne zu stehen

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„Auf der Bühne zu stehen ist für mich täglich Brot, deswegen bin ich eigentlich nie ,negativ nervös‘. Ich freue mich jedes Mal mit grubengold loszulegen! Spannend ist die Zeit vor dem Anfang des Stücks. Sind alle Requisiten da? Fehlt was? Ist was kaputt gegangen? Vieles, auf das ich keinen Einfluss habe und für mich als Control Freak ist das manchmal schwer zu akzeptieren. Bis jetzt ist aber immer alles gut gegangen und es ist eine Stärke der Gruppe, dass alle mithelfen, um das Stück zum Laufen zu kriegen!“

               Daniel Brandl

 

„In einer Szene begleite ich Don Quijote (gespielt von Mahmood Daaibs) als Sancho auf dem Esel. Das macht wirklich Spaß. Es fühlt sich wie eine Komödie und das bricht die Barriere zum Publikum. Die Premiere und auch die folgenden Vorstellungen waren für mich mit Energie und Lebendigkeit gefüllt. Das Publikum reagierte begeistert. Es gab Interaktionen zwischen uns als Spielern und den Zuschauern. Das bedeutet mir viel.“

Sandy  Aldares

 

„Das ist das zweite Mal, dass ich auf Deutsch Theater spiele. In Syrien habe ich so viel gespielt. Das war aber in meiner Muttersprache und so leicht. Ich dachte diesmal, ich würde meinen Text vergessen. Weil es um Liebe ging, vergaß ich meine Zeilen doch nicht. Mit dem deutschen Publikum war dann die Szene, in der ich über Liebe spreche, wunderschön zu spielen. Ich bin Dulcinea, weil ich immer auf Liebe hoffe. Vor Publikum zu spielen macht mir keine Sorgen. Ich war einzig darum besorgt, den Text zu vergessen. Mittlerweile aber auch nicht mehr!“

Belaliz Shahin

 

„Wenn ich auf der Bühne stehe, ist es für mich so als ob ich eine Prüfung hätte. Ich werde nervös und habe Angst. Das Publikum ist für mich dann wie ein Testmonitor meiner schauspielerischen Leistung. Mit meinem Hang zur Clownerie muss ich Don Quijote spielen. Ob mir das gelingt, lese ich am Publikum ab. Ich schaue den Zuschauern in die Augen.“

Mahmoud Daaibs

 

„Es geht aber auch ums Theaterspielen. Zuvor hatte ich keine Erfahrungen, ich habe mir gedacht, dass es bestimmt interessant ist, Theater zu spielen und man neue Menschen kennenlernen kann. Gesagt, getan. Nun bin ich schon zwei Jahre dabei. Das Theaterspielen ist ein tolles Gefühl. Wenn man vor all den Menschen spricht, alle Blicke auf einen gerichtet sind, das Adrenalin im Körper spürt und einfach den Moment genießt und auskostet. Zunächst schlägt das Herz in der Brust, man ist nervös und voller Vorfreude. Dann kommt der Moment der Ruhe und man freut sich nur noch, anderen Menschen das Stück zu zeigen.“

Alopé Vostry

 

 

Eine geliebte Frau

Mahmood_Foto einer Rose

Don Quijotes Angebetete Dulcinea ist die geliebte Frau schlechthin. Ensemble-Mitglied Mahmoud über seine Liebe zu einer jungen Frau, seiner Dulcinea – einer Liebe, die auf einen anderen Kontinent reicht:

Die Geschichte meiner Liebe

Am fünften Januar diesen Jahres flog mir mein Herz davon. Ich gestand einer jungen Frau, die ich seit Jahren in meinem Herzen habe, meine Liebe. Ihr Name ist Rahaf. Ich habe mich in ihr wieder gefunden – zu einer dunklen Zeit in meinem Leben, als ich jemanden brauchte, der mir zur Seite steht, und das voller Liebe. Diese junge Frau, die noch nicht 19 Jahre alt war, gab mir Wärme und Zuneigung. Sie entfachte in meinem Herzen Liebe und Sehnsucht.

Das erste Treffen

An einem kalten Apriltag im Jahr 2013 hatte ich in der Hilfsorganisation an-Nadschda im Flüchtlingslager an-Nahr al-Barid (der kalte Fluss) im Norden des Libanon gerade einen Kurs in Fotografie und Bildmontage begonnen. Ich war zuvor Freiwilliger in der Hilfsorganisation gewesen. Ich saß in der Ecke des Klassenraumes, die Hände hinter meinem Kopf und wartete auf meine Freunde, als ein hübsches Mädchen in einer braunen Lederjacke in den Raum kam. In diesem Moment habe ich mich nicht augenblicklich verliebt. Ich saß neben ihrem Cousin und seiner Freundin Ghufran in der Mitte des Klassenraumes. Wir lernten uns langsam kennen. Sie war ein hübsches Mädchen mit einem feinen, unschuldigen Lächeln, das die Herzen eroberte. Brünett, schöner als alle anderen. Nicht groß, was sie noch hübscher machte. Ich finde nur das Wort Engel, um sie zu beschreiben. Sie ist wirklich ein kleiner Engel mit großen funkelnden Augen voller Hoffnung und Träume.

Die Phase der Freundschaft

In dieser Zeit vertiefte sich meine Beziehung zu ihr und zu ihren Freunden. Wir wurden eine Gruppe von Jugendlichen, die viel miteinander unternahm: Ausflüge, Treffen… Keiner von uns unternahm etwas ohne die anderen. Weil sie jünger als wir war, betrachtete ich sie als kleine verhätschelte Freundin. Wir teilten unser Erinnerungen an Syrien, wie wir waren, bevor wir uns getroffen hatten, und wie unser Leben gewesen war. Diese Freundschaft dauerte Jahre, bis der Zeitpunkt des Abschieds kam und ich aufbrach – ins Unbekannte: über gefährliche Weg, durch die Wüste, und das Meer, dessen Wellen mich verschlingen wollten.

Eine Liebe nimmt ihren Anfang

An jenem Tag, als ich den Termin meiner Flucht aus dem Libanon nach Europa erfuhr, waren unsere Augen voller Tränen über unsere Trennung. Wie gerne hätte ich sie in meine Arme genommen. Ich fühlte mich, als würde ich mich nicht nur von ihr sondern vom Leben verabschieden. Meine Angebetete saß alleine in einem Zimmer und weinte über unseren Abschied. Ich stand vor der Tür und betrachtete sie – machtlos, was sollte ich tun. Ich ging zu ihr, setze mich vor sie hin, umfasste ihre Füße und sagte: Ich hoffe, wir treffen uns wieder, aber wo und wann, weiß ich nicht. Die Hoffnung darauf tröstete uns. Ich hatte sie vorher nicht mit diesem Gefühl gesehen, doch in diesem Moment, fingen zumindest meine Gefühle von Freundschaft an, sich in Liebe zu verwandeln.

Wir verbrachten die meiste Zeit miteinander, machten Ausflüge und Spaziergänge am Mittelmeer und hörten dabei Musik von Fayrouz und anderen. Diese gemeinsamen Unternehmungen waren voller Wärme und Zuneigung. Nach meiner Flucht nach Deutschland sprachen wir miteinander über Whats- app, bis ich ihr meine Liebe gestand und wir es allen sagten.

Drei Monate später, am 17. März 2017, verlobten wir uns.

Das Goldene Zeitalter

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Aktion! Reaktion! – Eine Hommage auf das goldene, glückliche Zeitalter

Don Quijote steht für zeitlose, ideelle Kämpfe des Menschen in einer nicht so idealen Welt. Aber nicht nur! Der sinnreiche Junker von der Mancha und sein treuer Knappe Sancho Panza sind auch Figuren ihrer Zeit.

Das „beste“ Buch der Welt, so vom Osloer Nobelinstitut gekürt, ist eine Hommage an das Goldene Zeitalter. Man könnte auch sagen, der hagere, Ideen-verrückte Junker feiert das vielfach besungene Goldene Zeitalter ab.

Latein: aurea aetas oder aurea secula. Das Goldene Zeitalter. Bereits seit dem antiken Griechenland gibt es diesen Begriff, diesen Mythos von jener Zeit vor den Einengungen der Zivilisation als die Menschen friedlich und frei lebten. Die Menschen gehen friedfertig, liebevoll miteinander um, sie sind Teil der Natur. Kriege, Verbrechen und Laster gibt es nicht. Die Menschen sind bescheiden in ihren Ansprüchen. Gier und Habgier sind ihnen unbekannt.

Für diese Ideale steht Don Quijote mit seinem Kampf gegen Windmühlen, die er für Riesen hält, seiner reinen Liebe zur Bauerstochter, die für ihn zur edlen Dame Dulcinea de Toboso wird oder im Kampf mit der staubumwölkten Hammelherde, die für ihn zu einem mächtigen Heer wird. Don Quijote ist beseelt von dieser Idee des Goldenen Zeitalters. So sagt der tapfere Möchtegern-Ritter in einer Lobrede vor Ziegenhirten auf die glückliche Zeit – „welche die Alten die goldenen genannt haben“.

Doch es folgten weitere Zeitalter. Diese – nach Metallen von absteigender Qualität benannten Epochen – hätten zusehends im Zeichen moralischen Verfalls, des Strebens nach Macht und Besitz gestanden. Die Lebensbedingungen der meisten Menschen verschlechterten sich drastisch. „Im Don Quijote von 1615 ziehen Ritter und Knappe durch ein Spanien im Verfall. Die Mancha ist entvölkert, die Adligen leben in Verschwendung und Faulheit und suchen nur das Vergnügen,…um der Langeweile zu entkommen, dem ennui der Dekadenten. Sie ergötzen sich an Ritterromanen, da die eigene ritterliche Vergangenheit lange zurückliegt. Jetzt wird der Krieg nur noch gespielt, sei es bei Turnieren oder auf der Jagd, die der Herzog Sancho wärmstens empfiehlt, da sie so gut auf den Krieg vorbereite, den die Adligen doch längst an das Berufsheer abgetreten haben.“ (Susanne Lange im Nachwort zu Miguel de Cervantes, Don Qujote de la Mancha, dtv, 2008) Don Quijote will ein anderer sein in dieser verkommenen Zeit: Er ist streng mit sich, will Gerechtligkeit, Luft und Ideen sind seine Nahrung.

El Siglo de Oro – das Goldene Zeitalter ist auch Synonym des „Spanischen Zeitalters“. Im späten 16. Jahrhundert und der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts war Spanien die bedeutendste Macht des Kontinents.

Muttersprache – Georgisches Säbelrasseln

2495428644_0288e518a1_bElena Boroda schreibt übers Säbelrasseln und was sie sonst mit ihrer ersten Muttersprache anstellt.

Von den Himba im Namibia ist bekannt, dass sie in ihrer Sprache nicht „grün“ und „blau“ unterscheiden. Es gibt nur das Wort „borou“ für das gesamte grün-blaue Farbspektrum. Zwar bin ich keine Himba, aber die erste Sprache, die ich erlernte, kennt unzählige Wörter für Regen, aber auch das Lachen. Und natürlich ein einzigartiges Wort für den leckersten Käsekuchen, der gar keiner ist: den Khachapuri.

Nun von kulinarischen Genüssen will ich gar nicht erzählen – auch wenn ich könnte und wie ich könnte! Auch nicht davon, dass ich heutzutage mindestens eine Muttersprache mehr habe. Also: zurück zum Wesentlichen.

Georgisches Säbelrasseln

Meine Muttersprache ist Georgisch. Das ist eine ganz uralte Sprache. Bin ich im öffentlichen Raum irgendwo in Europa und meine Mutter ruft an – und das tut sie oft, denn sie ist eine georgische Mutter (jetzt darf ich hier nichts Falsches sagen, weil Georgier ihre Familien nur in den Himmel hochloben dürfen), dann mutmaßen viele: „Was ist das für eine Sprache? Türkisch? Werden aggressive Handlungen geplant?“

Nein“, ist meine Antwort. „Wir haben soeben unsere Pläne fürs Abendessen besprochen.“ Auch wenn es danach klingt: Niemand hat die Absicht, ein Messer rauszuholen, es sei denn um etwas Gemüse zu schnippeln – für ein leckeres georgisches Gericht.

Georgisch als Massage

Angeblich legt jede Sprache andere Facetten des Fühlens und Denkens bloß. Man ist also stets eine andere Persönlichkeit, wenn man zum Beispiel Deutsch oder Russisch oder Georgisch spricht. Das habe ich beim Stammtisch namens Facebook aufgeschnappt. Ich wechsle schon seit jeher von Georgisch zu Deutsch zu Russisch zu Französisch zu Englisch und querbeet zurück. Alles eine Frage der Übung. Was das Georgische für mich ausmacht ist: das gegurgelte „h“; ein „k“ ganz tief aus der Kehle gepresst; die Abfolge von mindestens drei Konsonanten, an denen Nicht-Muttersprachler verzweifeln. So kann ich fast alle Emotionen ausdrücken, im wahrsten Sinne des Wortes „ausdrücken“.

Gedämpfter Nationalstolz

Eine Vorform, ein Ur-Georgisch sozusagen, wurde im sagenumwobenen Kolchis gesprochen. Als Jason – je nach Perspektive Held oder Spion – in das Königreich am Schwarzen Meer mit seinen Argonauten einlief, da hörte er auch Ur-Georgisch. Wer weiß vielleicht erlernte er die Sprache. Denke ich daran, so könnte mir die Brust fast vor Stolz schwelen. Ja: nur fast! Denn: Ich bin seit meiner Kindheit in Deutschland beheimatet und hier habe ich eins gelernt: Nationalstolz ist nichts für Patrioten – nur für Nationalisten.

Warum ist ein syrischer Regisseur ein Don Quijote?

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Für den studierten Filmregisseur und grubengold-Akteur Jihad Kinno sind Regisseure, ganz besonders angehende in Syrien, Don Quijote. Warum das so ist und was das mit seinen künstlerischen Erfahrungen in dem Land seiner Herkunft zu tun hat, davon erzählt er selbst:

Als ich mein Studium im Fach Regie und Film an der Libanesischen Universität im Jahr 2011 abgeschlossen hatte und nach Syrien zurückkehrte, begann dort im selben Jahr die Revolution.

Natürlich war das der Hauptgrund dafür, dass ich in meinem Beruf auf zahlreiche Schwierigkeiten stieß, insbesondere bei der Regie und Produktion von Spielfilmen. Deshalb entschied ich mich dafür Kurzfilme zu machen. Ich drehte einen 15 Minuten langen Kurzfilm mit dem Titel „Der Schritt“ oder „Step“. Dieser handelt von der Persönlichkeit der Schriftsteller, das Leiden der Verhaftung und die Einschränkung der Meinungsfreiheit. Ich habe mit diesem Kurzfilm versucht, ein Bild von der Revolution und der Lage in Syrien zu entwerfen.

Danach arbeitete ich im Jahr 2012 an einem Film, „Zurück aus der Vergangenheit“. Von elf Minuten Dauer handelte er von einer Person, die psychisch erkrankt ist. Die Anfänge dieser Störung sind auf einen sexuellen Übergriff in der Kindheit zurückzuführen.

Im Jahr 2013 machte ich eine gute, neue Erfahrung mit dem Spielfilm „Der Weg nach Aleppo“. Ich war Regieassistent dieser Filmarbeit und wirkte auch als Schauspieler in einigen Szenen mit. Wir arbeiteten anderthalb Monate, obwohl das Arbeitsklima schwierig war. Dennoch machten wir den Film fertig.

Die Erfahrungen und künstlerischen Arbeiten im Bereich der Regie und des Filmens, die ich anspreche, habe ich unter schwersten Bedingungen und Herausforderungen geschafft. Denn in einem Land wie Syrien, in dem ein großer Krieg herrscht, braucht man Stärke und einen starken Willen, um einfachste Aufgaben des Filmens und der Regieführung zu erledigen.

Ich wollte einen anderen Umgang mit dieser außergewöhnlichen Situation in Syrien. Das Ziel meiner neuen Arbeiten war nicht, dass die Öffentlichkeit alles versteht, was die Personen im Film sagen oder darstellen, sondern ich wollte versuchen, die Zuschauer erfahren zu lassen, welche Bilder die Kamera aufnimmt und die Szenen sollten die Tiefe der Menschlichkeit zeigen.

Ich habe mir Mühe gegeben, in der Lebenswirklichkeit und unter den Umständen, die mir zur Verfügung standen, zu arbeiten. Zugleich versuchte ich, Zuschauer in die Welt der Träume zu führen und Rückzug aus der bitterlichen Realität zu bieten. Denn ich glaubte, auf diese Weise eine neue und alternative Realität schaffen zu können. Diese neue Wirklichkeit sollte den Kriegszustand ersetzen.

Ich wollte eine andere Lebensrealität hervorbringen, in der nur Liebe und Frieden herrschen. Und durch meine Kamera wollte ich auch das im Alltag in allen Bereichen Unsichtbare zeigen. Ich suchte nach meiner Kindheit – in der Hoffnung, das Leben so aufzubauen, wie ich es als Kind kennengelernt hatte. Mit meiner Kamera war ich auf der Suche nach Menschlichkeit und nach dem Respekt vor der Äußerung der eigenen Meinung.

Deshalb soll jeder Regisseur, der die gleichen edlen Gedanken hat, „Don Quijote“ genannt werden. Ebenso wie Don Quijote hat man nicht die ausreichenden Materialien zur Verfügung um seine Ziele zu erreichen. Ein Ausweg ist es nur, gegen die Lebensumstände zu kämpfen. Angesichts der mangelnden finanziellen Unterstützung im Bereich der Produktion war auch die Freiheit begrenzt, Kunst zu machen, Regie zu führen, zu filmen, ein Drehbuch zu schreiben.

Ich finde deshalb „Don Quijote“ passend für alle Regie-Anfänger mit eigenen Gedankenräumen und Ideen, aber mit dem Unterschied zwischen „dem Ort Syrien“ und „dem Jahr 2017“.

Abduhlrachmahne Diallo- DAK

Abduhlrachmahne Diallo

Au revoir cher Dak

Am 29.5.2017 hast du dich nach langer schwerer Krankheit entschieden zu gehen. Wir alle am PRT trauern sehr um dich. Du hinterlässt das einnehmendste Lächeln dieser Welt, viele Menschen, die dich sehr geliebt haben. Zurück in deiner Heimat sollst du die letzte Ruhe finden. Conakry/Guinea, dahin wollten wir zusammen reisen. Von da aus wolltest du mir viele Länder zeigen, in denen du Familie hast, aber vor allem deine Kultur. Diese Reise versuche ich mir mit dir vorzustellen. Ich weiß, wo ich dich finde. Jetzt fällt mir unser erster Tag ein. Die Zugfahrt nach Frankfurt. Schön, dass wir uns begegnen durften.

Avec tout mon amour

Romy