Der »Pianist der Hoffnung«

Unser erster Auftritt.

Kerzen beleuchten das Kirchenschiff der Propsteikirche in der Bochumer Innenstadt. Menschen haben sich Schulter an Schulter auf die Kirchenbänke gequetscht, um Platz zu schaffen. Weitere stehen in den Gängen zwischen den Bänken. – ruhrnachrichten.de

Sie sind nicht wegen uns hier. Naja, vielleicht auch.

Gekommen sind die Leute vor allem wegen Aeham Ahmad. Man hatte von ihm gehört, von diesem Pianisten aus der palästinensischen Siedlung Jarmuk bei Damaskus in Syrien, der einen Beinamen bekommen hat: »Pianist der Hoffnung«. Die Süddeutsche Zeitung hat ein Porträt über ihn geschrieben:

»Aiham Ahmed spielte vor Ruinen Klavier – für die Kinder, für das Leben, für die Kunst. Dann drohten Dschihadisten, ihn zu töten.«

Er flüchtete. Und nun spielt er ein Konzert, um Spenden für die Flüchtlingshilfe Bochum zu sammeln. Wir dürfen dabei sein. Wir gehen auch auf die Bühne – grubengold zum ersten Mal vor Publikum, 20. Dezember 2015 in der Propsteikirche St. Peter und Paul, »Hoffnungsklänge«:

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Update, 10. März 2016:
Das ZDF erzählt Aeham Ahmads Geschichte in einer Reportage, die wir Euch sehr empfehlen:
»Der Klavierspieler aus Jarmuk« – ZDF Mediathek

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