Fragen an die Welt – Eine Frage an mich

Don Quijote, ein Träumer? Oder sieht er die Welt, so wie sie ist?

Oft stelle ich mir in diesem Kontext die Frage, was die Welt für mich überhaupt darstellt.
In welcher Welt möchte ich leben? Ist sie vielleicht richtig, so wie sie ist? Sollte man die Welt verändern? Oder muss ich mir einfach nur der eigenen Realität bewusst werden? Es hindert mich doch niemand daran…

Ich möchte in einer Welt leben, in der ich meine eigene Wirklichkeit kreieren kann. In der ich selbst bestimme, was Realität und Fiktion, was richtig und was falsch ist. Dieser Wunsch sollte sich jedoch nicht in einem Labyrinth von egoistischen Bedürfnissen verirren. Ich muss mir dessen Bewusst sein. Die eigenen Ziele verfolgen, aber dabei nicht die Ziele der anderen einräumen… Meine Sicht auf die Welt darf nicht als das Ding aller Dinge begriffen werden.. und erst recht nicht als die Lösung eines Problems. Sorgt sie für Ausgrenzung oder gefährdet gar das menschliche Dasein der anderen, ist sie gescheitert.

Ich nehme meinen Wunsch an die Hand und betrete diese Welt. Ich sehe sie vor mir… in ihrer Materialität, in ihrer Einzigartigkeit. Jeden Tag aufs neue versuche ich zwanghaft ihre Zeichen zu entschlüsseln um mich endlich als Ganzes begreifen zu können. Doch trotz des Haltes, den der Wunsch mir bereitstellt, geschieht die Interpretation der Zeichen oftmals nicht aus freien Stücken. Sie folgt einer unkontrollierten Anordnung von Vorlagen und Schablonen, die uns in der Entstehung unserer Individualität aufgetragen werden. Nun gilt es also sich von dieser Anordnung zu lösen.

-Carsten Schecker-

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