Die Sicht der Spieler: so ist es für grubengold auf der Bühne zu stehen

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„Auf der Bühne zu stehen ist für mich täglich Brot, deswegen bin ich eigentlich nie ,negativ nervös‘. Ich freue mich jedes Mal mit grubengold loszulegen! Spannend ist die Zeit vor dem Anfang des Stücks. Sind alle Requisiten da? Fehlt was? Ist was kaputt gegangen? Vieles, auf das ich keinen Einfluss habe und für mich als Control Freak ist das manchmal schwer zu akzeptieren. Bis jetzt ist aber immer alles gut gegangen und es ist eine Stärke der Gruppe, dass alle mithelfen, um das Stück zum Laufen zu kriegen!“

               Daniel Brandl

 

„In einer Szene begleite ich Don Quijote (gespielt von Mahmood Daaibs) als Sancho auf dem Esel. Das macht wirklich Spaß. Es fühlt sich wie eine Komödie und das bricht die Barriere zum Publikum. Die Premiere und auch die folgenden Vorstellungen waren für mich mit Energie und Lebendigkeit gefüllt. Das Publikum reagierte begeistert. Es gab Interaktionen zwischen uns als Spielern und den Zuschauern. Das bedeutet mir viel.“

Sandy  Aldares

 

„Das ist das zweite Mal, dass ich auf Deutsch Theater spiele. In Syrien habe ich so viel gespielt. Das war aber in meiner Muttersprache und so leicht. Ich dachte diesmal, ich würde meinen Text vergessen. Weil es um Liebe ging, vergaß ich meine Zeilen doch nicht. Mit dem deutschen Publikum war dann die Szene, in der ich über Liebe spreche, wunderschön zu spielen. Ich bin Dulcinea, weil ich immer auf Liebe hoffe. Vor Publikum zu spielen macht mir keine Sorgen. Ich war einzig darum besorgt, den Text zu vergessen. Mittlerweile aber auch nicht mehr!“

Belaliz Shahin

 

„Wenn ich auf der Bühne stehe, ist es für mich so als ob ich eine Prüfung hätte. Ich werde nervös und habe Angst. Das Publikum ist für mich dann wie ein Testmonitor meiner schauspielerischen Leistung. Mit meinem Hang zur Clownerie muss ich Don Quijote spielen. Ob mir das gelingt, lese ich am Publikum ab. Ich schaue den Zuschauern in die Augen.“

Mahmoud Daaibs

 

„Es geht aber auch ums Theaterspielen. Zuvor hatte ich keine Erfahrungen, ich habe mir gedacht, dass es bestimmt interessant ist, Theater zu spielen und man neue Menschen kennenlernen kann. Gesagt, getan. Nun bin ich schon zwei Jahre dabei. Das Theaterspielen ist ein tolles Gefühl. Wenn man vor all den Menschen spricht, alle Blicke auf einen gerichtet sind, das Adrenalin im Körper spürt und einfach den Moment genießt und auskostet. Zunächst schlägt das Herz in der Brust, man ist nervös und voller Vorfreude. Dann kommt der Moment der Ruhe und man freut sich nur noch, anderen Menschen das Stück zu zeigen.“

Alopé Vostry

 

 

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